Schutzschirm für polnische Berufspendler: Kostenübernahme durch das Land

Die brandenburgische Finanz- und Europaministerin Katrin Lange hat an die im Land tätigen Berufspendler aus der Republik Polen appelliert, in Brandenburg zu bleiben und ihre Tätigkeit für die jeweiligen Arbeitgeber fortzusetzen. Sie reagiert damit auf die Entscheidung der polnischen Regierung, ab 27. März die bisherigen Ausnahmeregelungen für Grenzpendler aufzuheben, wodurch sie "schwerwiegende Auswirkungen" für kritische Infrastruktur im Land Brandenburg befürchtet. Diese Arbeitnehmer müssten dann nach Wiedereinreise in Polen in einer 14-tägigen Quarantäne bleiben und könnten folglich nicht mehr in Brandenburg arbeiten. Falls sie jedoch bereit seien, weiter hier zu bleiben, würden ihnen die

Neues Konzept für Zusammenarbeit mit Polen

Die Strategie des Landes für die weitere Entwicklung des brandenburgisch-polnischen Verflechtungsraumes soll bis Ende 2020 erarbeitet werden. Europaministerin Katrin Lange unterrichtete darüber am 24. März 2020 das Kabinett. Drei zentrale Handlungsfelder soll die Strategie vorsehen: Zusammenhalt, nachhaltiges Wachstum und Lebensqualität. Die Einzelheiten werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet, um der Festlegung im Koalitionsvertrag nachzukommen, eine einheitliche Strategie für die Zusammenarbeit mit zu entwickeln. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

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